FAQ Referendariat

FAQ Referendariat

Wie bewerbe ich mich für den pädagogischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) und wann enden die Bewerbungsfristen?
FAQs

Sie bewerben sich zum Einstellungstermin 01.November bis zum 01. Juli und zum Einstellungstermin 01. Mai bis zum 01. Januar bei der Hessischen Lehrkräfteakademie, Einstellungsbehörde zum Vorbereitungsdienst, in Kassel. Die Bewerbung gilt hessenweit, Sie können aber drei Wunschstudienseminarstandorte benennen. Die Bewerbungsunterlagen sowie ein Merkblatt finden Sie auf der Webseite der Hessischen …

Wie ist der pädagogische Vorbereitungsdienst (Referendariat) aufgebaut?
FAQs

Der Vorbereitungsdienst dauert 21 Monate und erfolgt an einem Studienseminar und einer Ausbildungsschule. Er umfasst acht Module, Ausbildungsveranstaltungen, Unterrichtsverpflichtungen und weitere schulische Belange (z.B. Gesamt-, Teil und Klassenkonferenzen, Elternabende, Elterngespräche, Wandertage, Studienfahrten, Sport- und kulturelle Veranstaltungen sowie schulische Projekte). Folgendes erwartet Sie in den Ausbildungsphasen: Einführungsphase: – Dauer: 3 Monate– …

Wie ist die Zweite Staatsprüfung aufgebaut?
FAQs

Der pädagogische Vorbereitungsdienst (Referendariat) endet mit der Zweiten Staatsprüfung. Sie besteht aus einer unterrichtspraktischen Prüfung (zwei Prüfungslehrproben in den Unterrichtsfächern bzw. der Fachrichtungen) sowie einer mündlichen Prüfung. In die Note der Zweiten Staatsprüfung fließen außerdem die pädagogische Facharbeit, ein Gutachten der Schulleitung sowie Ihre Modulnoten mit hinein.

Welche Einstellungschancen bestehen und was sind Mangelfächer?
FAQs

Auf den Seiten des Hessischen Kultusministerium können Sie die aktuellen Einstellungschancen nach der zweiten Staatsprüfung nachlesen. Dort sind auch Mangelfächer, d.h. Unterrichtsfächer, in welchen besonders hoher Bedarf besteht, aufgeführt. Referendariatsplätze werden über die Einstellungsbehörde der Hessischen Lehrkräfteakademie in Kassel wie folgt vergeben: – 50% der Ausbildungsstellen nach Eignung und Leistung– …

Wie viel verdient man im Vorbereitungsdienst? Entspricht die Besoldung der Beamten*innen auf Probe (nach dem Referendariat) der Besoldung auf Lebzeit?
FAQs

Die Anwärterbezüge im Vorbereitungsdienst variieren je Lehramt und Zuschlägen. Der Grundbetrag liegt in etwa bei 1400 €. Ja, die Besoldung von Beamt*innen auf Probe entsprechen der Besoldung auf Lebzeit. Aber bitte beachten Sie, dass das Gehalt von Stufen und Zuschlägen abhängig ist. Hier können Sie Gehälter grundsätzlich nachschauen.

Wann sollte man den Termin zur amtsärztlichen Untersuchung machen und das Führungszeugnis beantragen?
FAQs

Die amtsärztliche Untersuchung sollten Sie erst machen, wenn Sie eine Zusage erhalten haben und einem Studienseminar zugeordnet wurden, da die Untersuchung dort stattfinden soll, wo das entsprechende Studienseminar ist. Sollten Sie keinen Platz bekommen, haben Sie die Untersuchung ggf. umsonst gemacht, da diese verjähren kann. Das Führungszeugnis kann bereits vorher …

Verliert man nach dem ersten Staatsexamen seinen Platz, wenn man schwanger werden sollte? (Noch bevor das Referendariat beginnt)
FAQs

Nein, man verliert nicht seinen Platz. Sie könnten überlegen, ob Sie den Dienst dann in Teilzeit absolvieren möchten. Dazu sollten Sie sich bei der Einstellungsbehörde in den Vorbereitungsdienst beraten lassen.

Ist es möglich, nach der Zweiten Staatsprüfung zu pausieren, bevor man eine Planstelle antritt?
FAQs

Das ist möglich, man muss sich ja nicht sofort auf eine Planstelle im Ranglistenverfahren bewerben. Sie könnten auch zunächst im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden. Es ist allerdings nicht unüblich auf eine Planstelle zu warten. Deshalb ist es insbesondere im gymnasialen Bereich empfehlenswert, direkt am Ranglistenverfahren teilzunehmen.

Muss man sich eine*n Mentor*in suchen oder wird diese*r zugeteilt? Und muss man eine*n Mentor*in zwingend haben?
FAQs

Es macht keinen Sinn, eine*n Mentor*in zuzuweisen. Die Zusammenarbeit muss ja auch passen. Es gibt keinen Anspruch darauf, aber die Lehrkräfte in den Schulen unterstützen sehr gerne. Ein*e Mentor*in ist keine Pflicht, aber äußerst empfehlenswert als Unterstützung, um z.B. Unterricht zu planen.

Kann man nach dem pädagogischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) das Bundesland wechseln oder danach von einem anderen Bundesland nach Hessen wechseln?
FAQs

Sie können relativ problemlos zwischen Bundesländern wechseln, müssen aber ggf. Ihre Erste und oder Zweite Staatsprüfung (je nach Wechselzeitpunkt) im Zielbundesland anerkennen lassen. Auf Grund von Fächerkombinationen kann ein Wechsel verweigert werden. Hier sollten Sie sich im Zielbundesland bei der Einstellungsbehörde informieren.

Kann man von einer Bewerbung oder Platzzusage zurücktreten und den pädagogischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) verschieben?
FAQs

Ja, man kann seine Bewerbung zurückziehen, aber nicht schieben. Es ist eine erneute Bewerbung nötig. Es ist aber möglich, dass Ihre Wartepunkte verfallen.

Kann die Referendariatszeit auch verkürzt werden?
FAQs

Bei einer festen Tätigkeit mit einer gewissen Stundenanzahl besteht eine Möglichkeit der Verkürzung. Eigenverantwortlich geplanter und durchgeführter Unterricht muss vorgewiesen werden. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst berichten im Nachhinein vermehrt, dass sie sich nicht wieder für eine Verkürzung entscheiden würden, weil sie sich selbst wichtige Eingewöhnungs- und Hospitationszeit genommen haben.

Kann eine Psychotherapie bei der amtsärztlichen Untersuchung zu Problemen führen?
FAQs

Bei der amtsärztlichen Untersuchung geht es um die Feststellung von Gesundheitsrisiken, die zum vorzeitigen Berufsausstieg führen könnten und deshalb etwas gegen eine Verbeamtung spricht. Das müsste Ihnen zunächst nachgewiesen werden. Nach Möglichkeit sollten Sie ein Schreiben/Gutachten des Psychotherapeuten über die abgeschlossene Therapie zur Untersuchung mitbringen. Bitte achten Sie immer auf …

Können Schulen Referendariatsanwärter*innen „anfordern“ und welche Vorteile bringt das?
FAQs

Ja, das stimmt, aber das kann die Schule erst machen, wenn Sie einen Platz im Studienseminar haben, zu dem die Schule gehört. Sie benötigen also zuerst den Studienseminarplatz! Vorteile für das Bewerbungsverfahren hat dies also nicht.

Müssen alle drei Wünsche der Studienseminarstandorte angegeben werden und welche Nachteile hätte man möglicherweise, wenn man nur zwei benennt?
FAQs

Es ist empfehlenswert alle 3 Wünsche auszunutzen. Diese sollten aber ernst genommen werden, d.h. man sollte auch bereit sein, an dem Standort den Platz anzunehmen. Ihre Bewerbung gilt immer hessenweit, d.h. es kann passieren, dass Ihnen ein Platz außerhalb Ihrer 3 Wünsche angeboten wird.